Marketing-Tipps

Die Top 10 Tipps für erfolgreiches Marketing mit Ihrem Webshop  


Jeder Tipp enthält eine kurze Einführung in das jeweilige Thema und soll Ihnen Möglichkeiten aufzeigen Ihren Webshop noch erfolgreicher zu machen. In Zukunft werden wir die einzelnen Themen in weiteren Ratgeber-Artikeln noch genauer behandeln.

1

Controlling

Durch Controlling können Sie den Erfolg Ihres Webshops und einzelner Marketingaktivitäten messen. Hier die wichtigsten Kennzahlen die Sie wöchentlich oder monatlich auswerten und vergleichen sollten:
  • Anzahl eindeutiger Besucher
  • Anzahl Bestellungen
  • Conversion Rate (Anzahl Bestellungen / Anzahl der eindeutigen Besucher * 100. Die meisten Shops liegen zwischen 1,5% und 5%)
  • Gesamtumsatz
  • Durchschnittlicher Warenkorbwert
Wie agieren Besucher auf Ihrer Seite? Woher kommen Ihre Besucher? Wo verlassen die Besucher Ihre Seite? All diese Fragen lassen sich z.B. über Zugriffsstatistiken wie Google Analytics auswerten. Nur wenn Sie das Verhalten Ihrer Besucher auf der Webseite kennen können Sie Optimierungen angehen um im Wesentlichen folgende Ziele zu erreichen:
  • Besucheranzahl erhöhen
  • Eine höhere Conversion Rate erzielen
  • Den durchschnittlichen Warenkorbwert erhöhen

2

SEO (Search Engine Optimization)

Durch gezielte Suchmaschinenoptimierung können Sie mehr Besucher auf Ihre Seite leiten. In Deutschland können wir "Suchmaschine" mit "Google" gleichsetzten, da diese den Markt dominiert. Ziel ist es, bei den für Sie relevanten Schlagwörtern in der Google-Suche möglichst weit oben zu erscheinen. Da Besucher die auf diesem Weg auf Ihren Webshop kommen aktiv nach Ihren Produkten gesucht haben bieten diese ein optimales Potential (Wahrscheinlich eine hohe Conversion Rate). Suchmaschinenoptimierung ist ein ständiger Prozess der sowohl technisch Bestandteile enthält die Ihr Webshop-Betreiber für Sie umsetzten kann, als auch inhaltliche Bestandteile die Sie selbst oder mit Hilfe von Agenturen beeinflussen können.

3

SEA (Search Engine Advertising)

Wenn es nicht möglich ist Ihre Produkte in den normalen Suchergebnissen (organische Suchergebnisse) prominent zu platzieren gibt es die Möglichkeit Ihre Produkte über und neben diesen durch Kaufanzeigen zu präsentieren. Diese sogenannten "Google AdWords" folgen einem einfachen Prinzip - Sie bieten einen Cent-Betrag pro Klick (z.B. max. 50 Cent) - die Anbieter mit den höchsten Geboten werden weiter oben angezeigt. Mit Hilfe der Google AdWords können Sie einfach Besucher auf Ihre Webseite einkaufen. Es entstehen keine Gebühren neben den Kosten für die tatsächlichen Klicks auf Ihre Seite. Den finanziellen Aufwand können durch Budgets pro Tag oder Monat limitieren. Ob sich das Schalten von Google Adwords für Sie rechnet hängt von Conversion Rate, dem durchschnittlichen Warenkorbwert und nicht zuletzt von Ihrer Marge ab.

4

Affiliate-Marketing

Schalten Sie Online und Offline Werbung um Ihren Shop zu promoten, z.B. Bannerwerbung auf spiegel.de oder in häufig besuchten Blogs und Foren. Hierzu können Sie selbst auf potentielle Werbepartner zugehen, Ihre Anzeigen in Affiliate-Netzwerken anbieten wo diese dann von angemeldeten Partnerseiten geschaltet werden können oder spezialisierte Agenturen mit dem Anzeigenmanagement betreuen. Eine Abrechnung erfolgt in der Regel über folgende drei Modelle: TKP = Tausend-Kontakt-Preis (Zahlung pro Anzeigenschaltung), Pay per Klick (Zahlung pro Klick) oder Pay per Buy (Zahlung pro abgeschlossenen Kauf). Auch die klassischen Anzeigen in Printmedien, Radiospots oder gar Fernsehwerbung gehören zu diesem Marketing-Gebiet.

5

Usability-Optimierung

Ziel ist es, das Nutzungs- und Einkaufserlebnis des Kunden auf Ihrer Webseite so einfach und intuitiv zu gestalten, dass auf dem Weg zum Kauf keinerlei Hindernisse mehr bestehen und relevante Informationen so präsentiert werden, dass der Kunde angehalten ist öfter und mehr in ihrem Webshop zu kaufen. Als erstes sollten alle Fallstricke auf dem Weg vom Artikel zum tatsächlichen Kauf beseitigt werden – schon zu viele Pflichtfelder im Bestellprozess können zu einer erhöhten Absprungrate führen. Danach beginnt die Kunst, das Einkaufsverhalten der Besucher positiv zu beeinflussen. Hier gibt es viele allgemeingültige Tricks, die Sie selbst umsetzen können sowie spezialisierte Agenturen, die das Kaufverhalten auf Ihrer Seite analysieren und dahingehend optimieren.

6

Angebotsgestaltung

Mit einer durchdachten Angebotsgestaltung können Sie das Kaufverhalten Ihrer Kunden wesentlich beeinflussen. Im Webshop können z.B. gezielt Produkte als Aktion gekennzeichnet werden, um so die Aufmerksamkeit darauf zu lenken. Gegen die positive Wirkung des sogenannten „Streichpreises“ auf den Kaufimpuls können sich nur die wenigsten Menschen wehren. Versuchen Sie auch immer zu zeigen, dass eine Aktion nur begrenzte Zeit läuft oder für die ersten 100 Besteller gilt um einen gewissen „Druck“ aufzubauen. Ebenso können Sie stärkere Kaufimpulse für vergleichbare Artikel hervorrufen indem Sie ein weiteres Angebot hinzufügen, welches die anderen Angebote in besserem Licht erscheinen lässt. In Supermärkten und Kaufhäusern wird seit jeher das Besucherverhalten auf diese Weise gesteuert, um die Besucher in verschiedene „Ecken“ zu lenken und Angebote verlockender erscheinen zu lassen. Diese Techniken halten nun Einzug in den Online-Handel.

7

E-Mail Marketing

Hierunter fällt das Versenden von eigenen Werbemails oder das Einkaufen in bestehende Newsletterverteiler. Der Versand des eigenen Newsletters kann über die Shop-Software erfolgen oder über spezialisierte Agenturen. Wichtig ist, die rechtlichen Grundlagen beim hinzufügen neuer Empfänger zu beachten, da ungewollte Newsletter schnell zu Unmut oder Abmahnungen führen können. Haben Sie sich aber erst eine große Empfängerliste erarbeitet ist ein Newsletter eine optimale Möglichkeit potentielle Käufer über Neuheiten oder Angebote zu informieren. Achten Sie bei Newslettern immer auf eine abwechslungsreiche Produktauswahl und evtl. einen redaktionellen Mehrwert. Auch sollten Sie Werbemailings nicht zu häufig versenden.

8

Gutscheine

Bei vielen Menschen beeinflussen Gutscheine das Kaufverhalten zu Ihren Gunsten. Mit einem Gutschein über 5 € oder 10% Warenwert können Sie so Neukunden gewinnen oder einen Bestandkunden zum Wiederbesteller machen. Bieten Sie Gutscheine in Ihren Newslettern, Anzeigen oder auf dem Webshop selbst an und messen Sie den Erfolg über Einsatzstatistiken. Geben Sie Ihrem Kunden doch die Möglichkeit nach der Bestellung an Freunde oder Bekannte einen Wert- oder Rabattgutschein zu versenden - das generiert für Sie praktisch ohne Aufwand Neukunden.

9

Social Media

Bei den Social-Media Plattformen dominiert aktuell Facebook den Markt. Sie können mit einfachen Mitteln Ihren Besuchern die Möglichkeit geben Ihre Produkte über Facebook weiterzuempfehlen oder sogar zu kommentieren. Dies lesen dann alle Facebook-Kontakte des Users in Ihren News oder auf der „Pinnwand“ Ihres Besuchers. Des Weiteren können Sie Ihre Besucher dazu anregen Ihre Unternehmens-Facebook-Seite zu „liken“ (Abonnieren über den „Gefällt mir“ Button). Dann können Sie jederzeit Statusmeldungen zu Ihrem Unternehmen und Ihren Produkten senden die alle Ihre „Fans“ in Ihren Neuigkeiten sehen. Da Facebook als zur Privatsphäre gehörend gesehen wird, liegt die Kunst darin, Ihre News so interessant zu halten und nur so oft zu „posten“ dass Sie möglichst viel Interesse erzeugen ohne aufdringlich zu wirken. Auch können Sie auf Facebook Werbung schalten, die nur solchen Nutzern angezeigt wird, die sich auf Basis des Nutzungsprofils für Ihre Angebote interessieren könnten.

10

Mehrwert-Services

Da Sie wahrscheinlich nicht der einzige Webshop sind, der die Produkte Ihres Sortiments vertreibt und Sie sich möglichst nicht über den Preis von den Mitbewerbern abheben möchten, können Sie Ihrem Kunden durch verschiedene Services einen Mehrwert bieten. Hier einige Beispiele:
  • Kostenloser Versand ab einem bestimmten Umsatz
  • Lieferung innerhalb von 24h
  • Verlängertes Rückgaberecht
  • Komfortable Retourenabwicklung
  • Komfortable Zahlungsoptionen (z.B. Rechnungskauf)

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