15.01.2018
Start des Wissenschaftscampus E-Commerce
Der Wissenschaftscampus E-Commerce ist ein Forschungsprojekt der Universtität Bayreuth, dem Fraunhofer Institut und Unternehmen wie BAUR und dynamic commerce. Staatsministerin Ilse Aigner gab in Burgkunstadt den offiziellen Startschuss.
Ziel des Wissenschaftscampus E-Commerce ist es, mit dem in Deutschland und insbesondere Bayern traditionell stark vertretenden Versandhandel durch innovative Ideen und gegenseitigen Austausch im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben. Der Wissenschaftscampus fördert so nicht nur die Innovationsfähigkeit Deutschlands, sondern sichert auch nachhaltig Arbeitsplätze im Freistaat und insbesondere in Oberfranken. Die übergreifende Aufgabe des Wissenschaftscampus E-Commerce ist dabei die Vernetzung von Wissenschaft und Praxis zur Entwicklung und Erprobung innovativer Lösungskonzepte zum Thema E-Commerce.

Unterstützt wird das Projekt vom Freistaat Bayern, den Universitäten Bamberg und Bayreuth, den Hochschulen Coburg und Hof sowie zahlreichen regionalen und überregionalen Unternehmen. Tobias Langmeyer von dynamic commerce freut sich auf die gemeinsamen Forschungsprojekte: "Sicherlich können wir aus den gewonnenen Erkenntnissen innovative Anwendungen für unsere Kunden entwickeln." 

dynamic commerce unterstützt den Wissenschaftscampus E-Commerce als Projektpartner. Zunächst sind fünf Forschungslabore in folgenden Bereichen geplant:
 

Virtual & Augmented Reality

Ziel des Labors ist die Forschung und Entwicklung neuer Formen der Angebotspräsentation. Hier geht es um die Wahrnehmung von Realität in einer computergenerierten interaktiven Umgebung. Anwendungsfälle sind zum Beispiel Möbel, die im Online-Shop direkt ausgewählt und frei im eigenen Wohnzimmer platziert werden können.
 

Data Analytics

In diesem Forschungsprojekt geht es um die Analyse und Darstellung großer Datenmengen. Anwendungsfälle können hier das Nutzungs- und Kaufverhalten sein.
 

Smart Logistics

Diese Forschungsgruppe beschäftigt sich mit der Vernetzung und Integration logistischer Prozesse. Hierbei kommen neben modernen Informationstechnologien auch die Maschine-zu-Maschine Kommunikation zum Einsatz. Ein Echtzeitmonitoring und exakte Prognosen von Lagerbeständen werden somit möglich.
 

Customer Interaction

Hier werden alle Interaktionen und die Kommunikation über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg untersucht. Hierunter versteht sich beispielsweise der Einsatz digitaler Kundenkarten verbunden mit einer Omnichannel-Ausrichtung. Somit wird ein fließender Übergang zwischen E-Commerce und stationärem Handel ermöglicht.
 

Machine Economy

Hierunter versteht sich das selbstständige Agieren von Maschinen unter Einbindung von künstlicher Intelligenz, Blockchain, Internet der Dinge und anderer Techniken. Untersucht werden die damit einhergehenden Auswirkungen auf das Wirtschaftssystem.


Mehr Informationen unter: www.wissenschaftscampus.bayern