26.03.2018
Google-Update: Mobile-First-Index
Kurzgefasst bedeutet der Mobile-First-Index, dass die mobile Version Ihrer Webseite der erste Einstiegspunkt für den GoogleBot ist, um Ihre Seite zu indexieren und auszuwerten.

Einführung in den Mobile-First-Index

Sie haben vielleicht bereits schon die steigende Aktivität des Smartphone GoogleBots auf Ihren Server Log Files bemerkt. Ein anderer Anhaltspunkt ist das verstärkte Auftreten von mobilen Versionen von Webseiten im Google-Chache.

Das offizielle Startdatum des Mobile-First-Index war der 26. März 2018, gefolgt von mehr als eineinhalb Jahren Testphase.

Also beginnen wir mit dem Wesentlichen und identifizieren die für ihre SEO-Strategie entscheidenden Bereiche:
 
  • Responsives Design ist die bevorzugte Wahl für eine perfekte Optimierung, d.h. man verwendet den gleichen HTML Code auf der gleichen URL unabhängig vom Gerät. Der einzige Unterschied liegt im Rendering Prozess.


 
  • Ihr Hauptaugenmerk sollte auf den mobilen Seitenladezeiten liegen. Jedes Bild und jedes dynamische Element sollten in ihrer Größe reduziert und, falls möglich, versteckte Elemente vermieden werden. Gehen Sie sicher, dass jedes Element crawlbar ist und vernünftige Attribute beinhaltet. Langsam ladender Content läuft Gefahr in den Suchergebnissen herabgestuft zu werden. Deswegen kann ein kleiner Check sehr hilfreich sein.
 
  • Sollten Sie eine separate mobile Version einer Webseite haben, verwenden Sie diese Checkliste, um sicher zu gehen, dass alle notwendigen OnPage Maßnahmen richtig implementiert sind:
    • Content Crawlbarkeit
    • Strukturierte Daten
    • Meta Titel und Beschreibungen
    • Hreflang Tags
    • Sitemap.xml
    • Search Console Verbindung
 
  • Benutzen Sie Google’s Mobile Usability Test in der Search Console. Dort finden Sie die Reports, die alle gegenwärtigen Bugs und Fehler enthalten, wie z.B. Flash Usage oder kleine Schriften sind die häufigsten auftretenden Probleme.


 
  • Vermeiden Sie unter allen Umständen Pop-Ups. 2017 hat Google verkündet, dass Webseiten für „aufdringliche Interstitials“, kurz gesagt Pop-Ups, bestraft werden könnten. Ziehen Sie stattdessen in Erwägung, solche Arten von Abonnements direkt im Content einzubinden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass SEO optimierte Webseiten nun im Kontext von vermehrter Smartphonenutzung der Öffentlichkeit gesehen werden müssen.

Wenn Sie eine passende Untersuchung Ihrer Webseite wünschen, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren: info@dc-solution.de