28.08.2017

Grenzenloser E-Commerce

Nutzen Sie das weltweite Wachstum des E-Commerce-Marktes, um internationale Märkte zu erschließen. Binden Sie internationale Händler über einen b2b-Webshop an oder verkaufen Sie an Endkunden aus aller Welt über b2c-Webshops und Marktplätze.
Natürlich gibt für erfolgreiche internationale E-Commerce-Projekte einige Herausforderungen zu meistern. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Themen, die es im Vorfeld zu beachten gilt:
 

Sprachen

Englisch ist die Sprache der Welt. Und dennoch wird sie von nur rund 50 % der EU-Bürger beherrscht. Wer einen ausländischen Markt abdecken möchte, kann die Amtssprache des Landes also nur schwer vermeiden. So müssen nicht nur Informationen rund um das Produkt, sondern auch Webshop-Inhalte wie Kategorien und Redaktionelles auf die neue Sprache umgestellt werden. Obwohl Benutzer die Sprache manuell wählen können, erkennt der Webshop idealerweise bereits am Browser des Besuchers, welche Sprache er bevorzugt.
 

Währungen und Preise

Je mehr Währungen und Preisgruppen ein Unternehmen bedient, desto exponentiell mehr Preise gibt es für ein Produkt. ERP-Systeme bilden dies für das Unternehmen oft sehr übersichtlich und strukturiert ab, bedienen sich dabei aber ganz ihrer eigenen Logik. Hier gilt es nun, diese Preisstrukturen korrekt im Web abzubilden und infolgedessen eingehende Bestellungen vollständig in das ERP-System zu übertragen. Oft bedienen Unternehmen verschiedene Absatzmärkte mit verschiedenen Preisstaffeln. Hier kann die Geo-Location des Webshop-Besuchers helfen: Anhand des Standorts des Kunden steuern Sie, welche Preise und Währungen angezeigt werden und ob der Kunde diese umstellen kann.
 

Logistik

„Lieferung innerhalb von 2 Werktagen“ – aber gilt das für jeden? Welcher Kunde welchen Artikel bestellen kann und welche Lieferzeiten für welche Länder gelten, muss klar definiert sein. Lagerort, Bestellmenge und Art des Artikels beeinflussen Versanddauer, -art und -kosten. Die Shop-Software bildet verschiedenste Szenarien im Web ab und arbeitet dabei im Idealfall auf Basis der aktuellen Informationen Ihres ERP-Systems. Durch Verifizierung von internationalen Adressen durch Adress-Tools lassen sich ungewollte Retouren und Zahlungsausfälle verringern. Natürlich gilt es auch abweichende Versanddienstleister und mögliche Zollabwicklungen für den Versand in einzelne Länder zu berücksichtigen.
 

Online Payment

Um Kaufabrüche zu vermeiden gilt es, den richtigen Mix an angebotenen Zahlungsmethoden je nach Zielland zu finden. Deren Verbreitung variiert von Land zu Land oft stark. So ist der in Deutschland verbreitete Rechnungskauf in anderen Ländern eher unüblich, in den BeNeLux-Ländern gibt es statt Sofortüberweisung die Zahlart iDeal und in asiatischen Ländern erfreut sich das Wallet AliPay großer Beliebtheit. 
 

Steuern

Oft ist die Versteuerung der Produkte im internationalen Handel ein sehr individuelles Unterfangen. So können im öffentlichen Handel innerhalb bestimmter Freimengen, Güter mit deutscher Mehrwertsteuer veräußert oder im b2b-Geschäft innerhalb der EU mithilfe von Reverse-Charge ohne Steuern exportiert werden. Erfolgt der Versand jedoch nicht aus Deutschland, sondern zum Beispiel aus dem Käuferland, so gilt die steuerrechtliche Grundlage des Ziellandes. Länder wie die USA legen diese Grundlage sogar in die Hände der einzelnen Bundesstaaten. Ziel ist es, dass der Webshop im Bestellprozess für jede Konstellation die korrekte Steuer ermittelt und ausweist.
 

Marketing

Um einen Shop erfolgreich im Ausland zu platzieren, gilt es auch im Online-Marketing umzudenken. Die Verbreitung der verschiedenen Online-Marketing-Kanäle muss je nach Zielland analysiert werden. Während beispielsweise Google von rund 93 % der Deutschen genutzt wird, liegt der Marktanteil in den USA nur bei rund 67 %. Auch variiert das Suchverhalten und die Suchintention der Benutzer je nach Land oder Region. Auch die Verbreitung von Sozialen Netzwerken oder Affiliate-Partnern variiert von Land zu Land. 
 

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